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SAP MDM - Wo Datenqualität auf Teamvielfalt trifft

  • 19.01.2026
  • 6 Minuten
Das MDM-Team von XL2 - ein diverses Team aus rund 23 Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und beruflichen HintergründenDas MDM-Team von XL2 - ein diverses Team aus rund 23 Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und beruflichen Hintergründen (LQIP)

Überblick

Im Automotive-Bereich wird oft über Effizienz gesprochen, über Lieferketten, Produktionsprozesse und Qualitätsstandards. Was man von außen aber selten sieht: Hinter all dem steckt ein komplexes Geflecht aus Daten.

Materialstämme, Lieferantendaten, Werksstrukturen, Freigabeschritte, Klassifikationen – all das muss stimmen, damit die Produktion läuft und Fahrzeuge später zuverlässig funktionieren. Master Data Management (MDM) sorgt dafür, dass diese Daten einheitlich, sauber und vollständig sind.

Was dabei oft unterschätzt wird: MDM ist keine rein technische Disziplin. Es ist Teamarbeit. Und genau dort zeigt sich, wie wertvoll Vielfalt ist. Unser Team besteht aus rund 23 Menschen, die aus verschiedenen Ländern, Kulturen und beruflichen Hintergründen kommen. Die Kombination dieser unterschiedlichen Sichtweisen hat sich im Alltag immer wieder als entscheidender Vorteil erwiesen.

Vielfalt MDMVielfalt MDM (LQIP)

Vielfalt schafft bessere Lösungen – nicht als Theorie, sondern in der Praxis

1. Unterschiedliche Arbeitsstile führen zu besseren Prozessen

In der MDM-Prozessentwicklung begegnen sich oft zwei Herangehensweisen: Die eine sehr strukturiert und detailliert, die andere neugierig, kritisch und offen für unkonventionelle Lösungen. Bei der Überarbeitung eines Materialanlageprozesses prallten beide Welten aufeinander.

Die strukturierte Perspektive brachte Klarheit und Vollständigkeit. Die kritische Perspektive hinterfragte Gewohnheiten: Wo gibt es Redundanzen? Was lässt sich automatisieren? Welche Schritte sind historisch, aber nicht mehr sinnvoll?

Das Ergebnis war ein Prozess, der sowohl robust als auch effizient ist. Die Erkenntnis im Raum war spürbar: Wenn verschiedene Methoden zusammenkommen, wird der Prozess nicht komplizierter, sondern verständlicher.

Visualisierung unterschiedlicher Arbeitsstile und Prozesse im MDM-TeamVisualisierung unterschiedlicher Arbeitsstile und Prozesse im MDM-Team (LQIP)
Sprachenvielfalt und Datenlogik im multikulturellen MDM-TeamSprachenvielfalt und Datenlogik im multikulturellen MDM-Team (LQIP)

2. Sprachenvielfalt führt zu einer klareren Datenlogik

Viele unserer Diskussionen drehen sich darum, wie ein Attribut benannt, genutzt oder validiert wird. Wenn Menschen mit unterschiedlichen Muttersprachen darüber sprechen, müssen Begriffe präziser erklärt werden. Dabei entstehen oft Einsichten, die im rein einsprachigen Umfeld unentdeckt geblieben wären.

Begriffe, die sonst selbstverständlich wirken, werden hinterfragt und verständlicher gemacht. Dadurch wird die Datenlogik oft klarer als vorher. Eine wiederkehrende Beobachtung: Je vielfältiger die Sprachen im Raum, desto sauberer der fachliche Konsens.

3. Vielfalt sorgt dafür, dass alte Strukturen mutig hinterfragt werden

In vielen Unternehmen wachsen MDM-Strukturen über Jahre hinweg. Ein Attribut entsteht, eine Regel wird ergänzt, ein Freigabeschritt eingefügt – irgendwann bestehen Prozesse aus Schichten, die niemand mehr bewusst gestaltet hat.

Menschen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen stellen dazu oft direkte, ehrliche Fragen:

  • Warum existiert dieses Feld?
  • Was genau soll dieser Schritt bewirken?
  • Ist die doppelte Pflege wirklich notwendig?
  • Wieso gibt es mehrere Varianten desselben Prozesses?

Diese Fragen sind selten bequem, aber sie sind wertvoll. Sie machen sichtbar, wo Strukturen nicht mehr zeitgemäß sind. In der Summe entsteht daraus ein Ansatz, der nicht nur ordnet, sondern modernisiert.

Vielfalt im MDM-Team hinterfragt alte StrukturenVielfalt im MDM-Team hinterfragt alte Strukturen (LQIP)

Was wir als Team aus unserer Vielfalt gelernt haben

Je länger wir zusammenarbeiten, desto deutlicher wird: Vielfalt zeigt sich nicht nur im fachlichen Ergebnis, sondern auch in der Art, wie wir miteinander umgehen. Es gibt verschiedene Kommunikationsstile, unterschiedliche Formen von Humor, verschiedene Arbeitsrhythmen und kulturelle Prägungen. Aber statt Reibung entsteht daraus oft Verständnis – und aus Verständnis entsteht Vertrauen.

Aus dieser Erfahrung lassen sich ein paar grundlegende Beobachtungen ableiten:

  • Unterschiedlichkeit ist kein Hindernis, sondern ein Werkzeug.
  • Perspektivenvielfalt verbessert Datenqualität.
  • Unterschiedliche Denkweisen schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich.
  • Je mehr Hintergründe im Team vertreten sind, desto widerstandsfähiger und verlässlicher werden die Lösungen.

Und vielleicht das Wichtigste: Man muss Vielfalt nicht ständig aussprechen, um sie jeden Tag zu leben.

Unser gemeinsames Ziel: saubere Daten für eine verlässliche Zukunft der Mobilität

Trotz all unserer Unterschiede arbeiten wir auf dasselbe Ziel hin:

  • klare Stammdaten
  • effiziente Prozesse
  • stabile Datenmodelle
  • nachvollziehbare Regeln
  • eine Datenbasis, die die Zukunft der Automobilindustrie trägt

MDM wirkt auf den ersten Blick technischer, als es ist. In Wirklichkeit ist es ein Menschenprojekt. Und genau deshalb ist Vielfalt unser größter Vorteil.

Das MDM-Team arbeitet gemeinsam an einem ZielDas MDM-Team arbeitet gemeinsam an einem Ziel (LQIP)
Vielfalt MDMVielfalt MDM (LQIP)

Driven by Data. United by Diversity. Für saubere Daten und starke Prozesse.

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